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Category: Allgemein

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Frank Faras
Donnerstag, 12 Dezember 2024 / Published in Allgemein, Fortbildung, Villingen-Schwenningen

12.12.2024 | Rückblick auf ein besonderes Symposium

Der Beginn der Veranstaltung…

Auf dem Campus Villingen-Schwenningen der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg (HfPolBW) fand am gestrigen Tag eine ganz besondere Veranstaltung statt, die in diesem Rahmen erstmals durchgeführt wurde: das Symposium Messerangriffe.

Die Hochschule lud die Polizeien der Länder und des Bundes sowie Polizeiangehörige des benachbarten Auslands zum Symposium Messerangriffe in die Sporthalle des Campus ein. Die Veranstaltung war auf mehrere hundert Teilnehmende ausgelegt. Es zeigte sich, dass der Bedarf und das Interesse riesig waren, denn die Kapazitäten waren schnell ausgebucht.

So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich am gestrigen Morgen eine lange Schlange vor der Hochschulpforte bildete, die jedoch pünktlich zur Veranstaltung aufgelöst war. Nach Abschluss entsprechender organisatorischer Maßnahmen konnten alle pünktlich zum Beginn in der Halle sein.

Organisiert wurde das erstmals angebotene Symposium zu diesem Thema vom Prodekan der Fakultät I – Führungs und Einsatzwissenschaften, Polizeidirektor Jürgen Renz, der auch selbst als Moderator durch die fast zehnstündige Veranstaltung führte.

…der Morgen

Doch zunächst wurde das Mikrofon weitergereicht. Der Präsident der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg Matthias Zeiser begrüßte die Gäste in der vollbesetzten Sporthalle und gab einen Ausblick auf die Punkte, die die Teilnehmenden im bevorstehenden Tagesverlauf erwartete: ein gut neunstündiges Non-Stop-Programm, das das Phänomen Messerangriffe von allen denkbaren Seiten aus betrachten sollte und am Ende noch einen praktischen Part geboten hat. Herr Zeiser begrüßte auch die Vertretungen der Medien, die bis zur Mittagspause die Möglichkeit hatten, die Veranstaltung zu verfolgen. Die Inhalte des Nachmittags waren dann den Polizeiangehörigen vorbehalten.

Herr Renz ergänzte die Begrüßung des Präsidenten mit organisatorischen Hinweisen. Er betonte, dass sich die HfPolBW als Hochschule für angewandte Wissenschaften nicht von der Masse abhebt, sondern mittendrin ist. Schließlich kündigte er den ersten Beitrag an. Professor Dr. Florian Eder aus der Fakultät III – Rechtswissenschaften beleuchtete das Notwehrrecht bei Messerangriffen mit dem Zusatz „wenn die Realität zum Handeln zwingt“. Seine Schwerpunktsetzung lag auf dem Strafrecht, polizeirechtliche Inhalte waren nicht Teil seines Vortrags. Trotz des sehr ernsten Themas gelang es Herrn Dr. Eder, seinem Publikum einen spannenden und sicherlich auch lehrreichen Beitrag zu präsentieren.

Nachfolgend sprach Polizeipräsident Markus Eisenbraun über Erfahrungen des Polizeipräsidiums Stuttgart zur Messerverbotszone in der Landeshauptstadt. Er zog ein positives Fazit über den Einsatz dieses Instruments, das eines unter vielen ist. Weitere Maßnahmen diesbezüglich sind in Planung. Als positiv zu sehen sind die doch empfindlichen Bußgelder und die Möglichkeit, die Waffen sofort einzuziehen, so dass diese auch nicht woanders zu einem späteren Zeitpunkt mehr eingesetzt werden können.

Professor Dr. Dirk Baier von der Universität Zürich beleuchtete die kriminologischen Befunde zur Messerkriminalität in Deutschland. Diese stellte er als einen Teil der Gewaltkriminalität dar, der nicht isoliert zu betrachten ist. Die Gewaltkriminalität hat kriminologisch viele Erkenntnisse, die auch zum Phänomen Messer passen.

…der Nachmittag

Nach der Mittagspause folgte der Vortrag „Psychologische und weitere Aspekte polizeilicher Einsätze im Zusammenhang mit Personen mit Messern“ durch Professor Dr. Clemens Lorei von der Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit Hessen. Er ging auf psychologische Probleme ein, die sich auf die Bereiche Wahrnehmen, Gefährlichkeitsbewertung, Entscheiden und Handeln beziehen. In seinem Fazit sagte er auch, dass Ausbildung und regelmäßiges Training ein wichtiger Bestandteil in diesem Bereich sind.

Im Anschluss referierte Professor Dr. Johann Pixner von der Fakultät IV unserer Hochschule über die „Vorbereitung von Polizistinnen und Polizisten auf den Umgang mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen“. Die HfPolBW hat mehrere Formate entworfen, um die Kompetenzen der Studierenden zu verbessern. Ein „Trialog”, also ein Gesprächsformat zwischen psychiatrischen Patienten und deren Angehörigen, Polizeistudierenden und externe Psychiater soll die Betroffenenperspektive stärken. Bei “ProfisPOL” ist ein fallbasiertes Lernen anhand von professionellen Videos, die mit echten Schauspielern und Polizisten gedreht wurden, möglich. Zudem bietet ein szenariobasiertes Training authentische Fallbeispiele zum Einüben von richtigem Verhalten im Umgang mit psychisch auffälligen Personen.

Kriminalhauptkommissar Bernd Schober vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg stellte das „Lagebild und Statistiken zu Messerangriffen in Baden-Württemberg“ vor. Darin ist im öffentlichen Raum in ganz Deutschland ein deutlicher Anstieg der Delikte im Bereich „Messerangriffe“ zu erkennen.

Im Vortrag „Die waffenrechtliche Regulierung von Messern und die Kontrolle von Waffenverboten inkl. Änderungen durch das Gesetz zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems vom 31.10.2024“ erklärte Prof. Dr. Thorben Spindler von der Fakultät III, dass es keine abschließende Definition von Messern gebe. Er zeigte verschiedene Messer und führte dazu aus, was mit diesen erlaubt und was verboten sei. Besonders ist hierbei zwischen Besitzen und Führen zu unterscheiden. Zudem ging er auf Messerverbotszonen und die neuen Kontrollbefugnisse darin ein.

Oberfeldarzt Oskar Mahler, Facharzt für Anästhesie, Notfall- und Alpinmedizin am Bundeswehrkrankenhaus Ulm verdeutlichte die Gefährlichkeit und die medizinischen Folgen eines Messerangriffs. Er zeigte anschaulich Verletzungsmuster von Messerangriffen auf und erklärte anhand der Anatomie des Menschen, welche schnell lebensgefährlich sein können. Oft werden gefährliche Verletzungen nicht als solche wahrgenommen, was schnell fatale Folgen haben kann. Daher wurde die taktische Verwundetenversorgung (TVV) bei der Bundeswehr und der Polizei eingeführt. Zusammengefasst seien ein systematisches Vorgehen, das Trainieren der Fähigkeiten zur Versorgung, richtiges Equipment, frühes und entschlossenes Handeln sowie ein schneller Transport zum Krankenhaus überlebenswichtig.

Polizeihauptkommissar Michael MacLean, Einsatztrainer der HfPolBW, machte klar, dass die ersten fünf Minuten für das Überleben von Verwundeten entscheidend sind. Ein festgelegter Ablauf und die Ausrüstung, die der Polizei Baden-Württemberg zur Verfügung steht, retten bei richtiger Anwendung Leben.

Über die Folgen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs, die Bewaffnung der Polizei Baden-Württemberg, die Grundlagen der Wundballistik und die Ergebnisse eines Versuchs zum Ziel- und Trefferverhalten beim Schießen informierte Polizeihauptkommissar Alexander Sauter, ebenfalls Einsatztrainer bei der HfPolBW.

…das Ende

Zum Schluss der Veranstaltung folgte mit einer Live-Vorführung ein absolutes Highlight. Unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Jürgen Kestner, der in verschiedenen Kampfsportarten hoch graduiert ist und über jahrzehntelange Lehrerfahrung verfügt, wurde die Gefährlichkeit der Tatwaffe Messer eindrücklich und schonungslos dargestellt. Die Schnelligkeit und Präzision, mit welcher lebensgefährliche Verletzungen durch ein Messer zugefügt werden können, verblüften viele Besucher und machten teileweise sprachlos. Danach wurden aber auch einige Techniken gezeigt, wie man sich mit entsprechendem Training gegen ein Messer bei einer sogenannten Notabwehr in der Nahdistanz verteidigen könnte.

Abschließend bedankte sich der Veranstaltungsleiter Jürgen Renz bei allen Mitwirkenden und Helfenden für deren Unterstützung. Dieses Symposium, erste Veranstaltung dieser Art bundesweit, darf sicherlich als Erfolg gewertet werden.

SymposiumSymposium Messerangriffe
Blick in die voll besetzte Halle
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Frank Faras
Mittwoch, 04 Dezember 2024 / Published in Allgemein, Lahr

04.12.2024 | Vereidigung in Lahr

Zur Vereidigung in Lahr begrüßte am heutigen Mittwoch, 04.12.2024, der Leiter des Institutsbereichs Ausbildung Lahr Dr. Michael Hartmann zahlreiche Ehrengäste, Angehörige, Familie und Freunde sowie natürlich die Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter in der Mehrzweckhalle am Bürgerpark.

Das Ministerium des Innern, für Digitalisierung und Kommunen entsandte den Landespolizeidirektor Norbert Schneider als Festredner für den feierlichen Akt. In seiner Ansprache ging er auf die große Bedeutung des Diensteids ein. Die Vereidigung ist eine Würdigung des Eintritts in die Polizei eines jeden Einzelnen. Er lobte die außergewöhnliche Vielfalt, die nur der Polizeiberuf bietet. Herr Schneider betonte, dass die Polizei Garant für die Sicherheit und Freiheit ist und zum einen Freiheit, Strafverfolgung und Gefahrenabwehr zu gewährleisten habe, andererseits aber auch Freund und Helfer sein soll. Das Vertrauen der Gesellschaft müsse man sich jeden Tag neu verdienen. Die Achtung der Menschenwürde sowie absolute Neutralität sind wichtige Eckpfeiler. Neben vielen Herausforderungen bietet der Polizeiberuf aber auch Erfüllung wie fast kein anderer. Er appellierte an den Nachwuchs, dass mitgedacht und mitgewirkt werden soll. Der Eid sei ein einmaliges, besonderes Ereignis und ein Versprechen, bei dem man Verantwortung für den Rechtsstaat übernimmt, im Dienst und auch privat. Er dankte allen Beteiligten für das gute Gelingen der Veranstaltung und insbesondere den anwesenden Angehörigen, Freunden, Familie und Partnerinnen und Partnern für ihre Geduld und Hilfe.

Polizeidekan Bernhard Metz sagte, dass sich die zu Vereidigenden für einen wertvollen Beruf entschieden hätten, bei dem das Grundgesetz Leitschnur und Richtwert sei. Um dies zu untermauern erhielten die Anwärterinnen und Anwärter einen Kompass als Geschenk, der ihnen stets Orientierung bieten soll. Er schloss mit besten Wünschen für die gesamte Karriere.

Auch drei Auszubildende, die anschließend vereidigt werden sollten, kamen zu Wort. Sie hoben den Zusammenhalt der Polizeifamilie hervor und gingen auf die Bedeutung sowie die Verantwortung ein, die der Eid mit sich bringt. Auch sie bedankten sich ausdrücklich bei allen Angehörigen für die tolle Unterstützung.

Dann war es soweit und der Polizeinachwuchs stand auf, hob die rechte und sprach Dr. Hartmann die Worte des Amtseids nach. Dieser einmalige Moment in der Polizeikarriere wurde durch das gemeinsame Singen der Nationalhymne würdevoll abgeschlossen.

Abschließend bedankte sich Dr. Hartmann bei allen Helfenden und dem Landespolizeiorchester Baden-Württemberg, welches die Vereidigung mit ausgesuchten Stücken musikalisch hervorragend umrahmte. Er wünschte alles Gute und eine besinnliche Weihnachtszeit.

Vereidigt wurden 168 Polizeiobermeisteranwärterinnen und -anwärter, die im Frühjahr und Herbst dieses Jahres in den mittleren Polizeivollzugsdienst eingestellt worden sind sowie 169 Polizeioberkommissaranwärterinnen und -anwärter, die in diesem Sommer in den gehobenen Polizeivollzugsdienst eintraten, also insgesamt 337 Personen.

Polizeidekan Bernhard Metz bei seiner Ansprache
Blick auf die Auszubildenden wärend des eigentlichen Vereidigungsaktes
Besucherinnen und Besucher bei der Besichtigung der Portraits des Fotografen Rafael Herlich.
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Frank Faras
Mittwoch, 04 Dezember 2024 / Published in Allgemein, Standorte, Villingen-Schwenningen

04.12.2024 | Ausstellungsführung für die Öffentlichkeit am 3. Dezember 2024 auf dem Campus Villingen-Schwenningen

„Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander“

Am Dienstagabend des 3. Dezember gab es auf dem Campus Villingen-Schwenningen eine Führung für die Öffentlichkeit zur Ausstellung „Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander“. Nachdem die Besucherinnen und Besucher um 18:30 Uhr an der Pforte von dem Verantwortlichen für Polizeigeschichte, Andreas Beier, in Empfang genommen wurden, geleitete er diese in einen Lehrsaal und erläuterte zuerst in einem Vortrag einige Aktivitäten an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg (HfPolBW) zu den Themenbereichen Nationalsozialismus, Antisemitismus oder Rechtsextremismus, wofür während des Studiums auch Exkursionen zu Gedenkstätten oder eben auch Ausstellungen genutzt werden.

Herr Beier im Lehrsaal bei seinem Vortrag über einige Aktivitäten der Polizeigeschichte und zur Ausstellung von Rafael Herlich.
Herr Beier im Lehrsaal bei seinem Vortrag über einige Aktivitäten der Polizeigeschichte und zur Ausstellung von Rafael Herlich.

Danach erläuterte Herr Beier die Fotoausstellung des Fotografen, Herrn Rafael Herlich, die seit dem 13. November im Z-Gebäude der HfPolBW gezeigt wird. Auf den Fotos Herlichs, der 1954 in Tel Aviv geboren wurde und seit 1975 in Frankfurt am Main lebt, sind aussagekräftige Portraits von Frauen, Männern und Kinder zu sehen, die frei von Vorurteilen, ihren persönlichen Beitrag für ein harmonisches gesellschaftliches Zusammenleben leisten, obwohl sie in ihren eigenen Lebenswelten Diskriminierung erfahren. Herr Beier verwies dabei auch auf entsprechende Studieninhalte in den Fächern Berufsethik oder Führungswissenschaften, da die Polizei eine wesentliche Rolle für ein friedliches gesellschaftliches Miteinander einnimmt. Die Besucherinnen und Besucher aus Villingen-Schwenningen wollten dabei zahlreiche Fragen zu den Studieninhalten- und zur Struktur des Bachelorstudienganges wissen. Und auch bei der anschließenden Besichtigung der Ausstellung ab 19:10 Uhr mit abwechslungsreichen Gesprächen, gaben anwesende Studierende den Besucherinnen und Besuchern aus Villingen-Schwenningen fachgerecht Auskunft zu einzelnen Fächern ihres Studiums. Kurz vor 19:45 Uhr geleitete Herr Beier die Gäste dann zur Pforte, wo er diese verabschiedete.

Besucherinnen und Besucher bei der Besichtigung der Portraits des Fotografen Rafael Herlich.
Besucherinnen und Besucher bei der Besichtigung der Portraits des Fotografen Rafael Herlich.

Bericht von Andreas Beier, Fakultät IV

Gruppenbild des Einstellungsjahrgangs 2024 in Wertheim
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Frank Faras
Mittwoch, 27 November 2024 / Published in Allgemein, Ausbildung, Studium, Wertheim

27.11.2024 | Feierliche Vereidigungsfeier in Wertheim

Am nördlichsten Ausbildungsstandort der Polizei Baden-Württemberg wurde die vierte von insgesamt fünf feierlichen Vereidigungen des Einstellungsjahrgangs 2024 durchgeführt. Am heutigen Mittwoch, 27. November, wurden erneut über 120 junge Auszubildende am Polizeiausbildungsstandort Wertheim in feierlichem Rahmen vereidigt.

In Anwesenheit von Ehrengästen aus der Politik und der Polizei sowie von Angehörigen leisteten die jungen Menschen ihren Diensteid.

Die feierliche Veranstaltung wurde vom Harmonieensemble des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg umrahmt.

Die Begrüßung wurde durch den Leiter des Institutsbereichs Ausbildung Wertheim, Richard Zorn, zusammen mit einer Auszubildenden des Einstellungsjahrgangs durchgeführt.

Im Anschluss richtete der stellvertretende Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Thomas Strobl eine Ansprache an den Polizeinachwuchs.

Er ging in seiner Ansprache darauf ein, dass die Polizei Baden-Württemberg in Konkurrenz mit vielen anderen Behörden und Unternehmen stehe, um eine ausreichende Anzahl an geeignetem Nachwuchspersonal zu bekommen. Darauf wies er bereits sei 2016 hin und dafür die größte Einstellungsoffensive in der Geschichte der Landespolizei gestartet, die mit nunmehr über 12.000 Neueinstellungen in den vergangenen Jahren die Polizei stärkt. Der Innenminister berichtete auch über eine bevorstehende Technik- und Digitalisierungsoffensive, von der auch die Polizei betroffen ist und diese weiterhin zukunftsorientiert aufstellt. Die Bedeutung des Eides wurde von ihm auch aufgezeigt, der quasi symbolisch auch einen Vertrag jedes einzelnen mit dem Land Baden-Württemberg darstellt. Die Polizistinnen und Polizisten sollen sich auch jederzeit ihrer Vorbildsfunktion bewusst sein, die dieser Beruf mit sich bringt.

Zwei Vertreter des Einstellungsjahrgangs berichteten über ihre Motivation, die zur Ergreifung des Polizeiberufs führten und stellten die erste Zeit ihrer Ausbildung dar.

Es folgte der Tagesordnungspunkt der Vereidigung und damit der Höhepunkt und Hauptzweck der Veranstaltung. Die Beamtinnen und Beamten in Ausbildung sprachen die Eidesformel und schwörten damit vor den vielen Anwesenden, das Grundgesetz und die Landesverfassung achten und verteidigen zu wollen.

Mit der Nationalhymne beendete das Harmonieorchester den offiziellen Teil der Veranstaltung. Die Angehörigen hatten im Anschluss noch die Gelegenheit, den Ausbildungsstandort zusammen mit den jungen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu besichtigen.

Gruppenbild des Einstellungsjahrgangs 2024 in Wertheim
Gruppenbild des Einstellungsjahrgangs 2024 in Wertheim
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Gero Nüsseler
Donnerstag, 21 November 2024 / Published in Allgemein, Nachwuchswerbung, Standorte, Studium, Villingen-Schwenningen

20.11.2024 | Großer Andrang am Studieninformationstag auf dem Campus VS

Der landesweite Studieninformationstag fand auch in diesem Jahr bei der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg (HfPolBW) statt.

Bereits zur Begrüßung fanden sich rund 800 Gäste in der Sporthalle auf dem Campus in Villingen-Schwenningen ein. Der Präsident der HfPolBW, Matthias Zeiser, begrüßte die Anwesenden und warb für den Polizeiberuf.

Im Anschluss informierte der Leiter des Institutsbereichs Personalgewinnung, Polizeidirektor Jörg Rommelfanger, über die Landespolizei Baden-Württemberg im Allgemeinen und über deren Karrieremöglichkeiten im Rahmen der verschiedenen Studiengänge an der HfPolBW im Speziellen.

Bei schönstem Sonnenschein fanden über den gesamten Tag verteilt Campus-Führungen durch Studierende, Schnuppervorlesungen durch Dozierende aller vier Fakultäten und verschiedene Vorträge statt. In denen wurde der Ablauf des Bachelorstudiums, aber auch das Einsatztrainings vorgestellt. Interessierte kamen auch in den Genuss der sportlichen Betätigung. Hier bekamen sie einen ersten Einblick in die sportlichen Anforderungen des Polizeistudiums.

Angehörige der Einstellungsberatung des Polizeipräsidiums Konstanz sowie des Institutsbereichs Personalgewinnung der HfPolBW waren den ganzen Tag über vor Ort und standen den potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern sowie deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Während der gesamten Veranstaltung bestand zudem die Möglichkeit sich mit Studierenden der HfPolBW auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.

Insgesamt nahmen über 1.000 Interessierte bis zum späten Nachmittag das Angebot war und machten sich ein persönliches Bild von der HfPolBW.

Auf der Karriereseite der Polizei Baden-Württemberg sind weitere Informationen zum Polizeiberuf verfügbar

https://www.karriere-polizei-bw.de

Studieninformationstag
Gruppenbild des Einstellungsjahrgangs
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Frank Faras
Mittwoch, 20 November 2024 / Published in Allgemein, Bruchsal

20.11.2024 | Vereidigung von 125 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter in Bruchsal

Am heutigen Mittwoch, 20. November, wurden insgesamt 125 junge Auszubildende des Einstellungsjahrgangs 2024 am Polizeiausbildungsstandort Bruchsal in feierlichem Rahmen vereidigt.

In Anwesenheit von zahlreichen Ehrengäste aus der Politik, Justiz und Polizei sowie ihren Angehörigen leisteten die jungen Menschen ihren Diensteid. Mit dem Diensteid bekennen sich die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten dazu, das Grundgesetz und die Landesverfassung zu schützen und zu verteidigen und bezeugen damit, für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzustehen.

Die feierliche Veranstaltung in der Sporthalle des Ausbildungsstandorts Bruchsal wurde vom Harmonieensemble des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg umrahmt.

Nach der Begrüßung durch den Leiter des Institutsbereichs Ausbildung Bruchsal Sebastian Schwarz sprach der stellvertretende Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Thomas Strobl zu den jungen Nachwuchskräften und den Anwesenden in der Sporthalle.

Er ging in seiner Ansprache darauf ein, dass die Polizei Baden-Württemberg seit einigen Jahren die größte Einstellungsoffensive in der Geschichte der Landespolizei durchführt und damit einer Personalknappheit entgegenwirkt, im Kampf um die besten Köpfe sich jedoch durchaus mit anderen Unternehmen und Behörden auf dem Arbeitsmarkt messen muss. Polizistin oder Polizist zu sein, ist nach wie vor ein beliebter Beruf, der sinnstiftend ist. „Für Menschen da zu sein macht Sinn“, so der Innenminister weiter. Mit dem heutigen Diensteid bezeugen die jungen Menschen, sich für das Grundgesetz und die Landesverfassung einzusetzen und diese zu achten. „Das ist ein tiefgreifendes Bekenntnis für den Staat und die Demokratie“ äußerte Innenminister Strobl weiter. Er zeigte aber auch auf, dass es für jede Art von Extremismus, Rassismus und Antisemitismus in der Polizei Baden-Württemberg keinen Platz gibt, nicht einen Millimeter.

Für die Polizeiethik sprach Gerd Haug an die Anwesenden. Er munterte die Auszubildenden auf, ihre jeweilige Originalität zu bewahren. Er zeigte auf, dass die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hinter der Polizei steht. Für diese Bürgerinnen und Bürger wird der Dienst verrichtet. Er gab weiter an, dass jedoch auch die Eigensicherung zu beachten ist, es gilt zu beleuchten, was war und was ist. Die Praxisrefleion ist dabei ein wesentlicher Bestandteil.

Eine Vertreterin und ein Vertreter aus dem Einstellungsjahrgang 2024 in Bruchsal berichteten über die erste Zeit bei der Polizei und in ihrer Ausbildung nicht ohne sich beim Personal am Ausbildungsstandort und den Vorgängerklassen für die gute Aufnahme zu bedanken, die den Einstieg in die Polizeiausbildung sehr erleichtert haben.

Es folgte die eigentliche Vereidigung und damit der Höhepunkt der Veranstaltung. Die Beamtinnen und Beamten in Ausbildung sprachen die Eidesformel nach, die von Standortleiter Sebastian Schwarz stückweise vorgesagt wurde.

Mit der Nationalhymne beendete das Harmonieorchester den offiziellen Teil einer würdigen Vereidigungsfeier.

HfPolBWPolizeiausbildungPolizeistudiumVereidigung
Übersichtsaufnahme der Ausstellung
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Frank Faras
Dienstag, 19 November 2024 / Published in Allgemein, Villingen-Schwenningen

19.11.2024 | Ausstellung „Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander“ auf dem Campus VS

Seit Mittwoch, 13. November, bis Donnerstag, dem 5. Dezember 2024 befindet sich eine Ausstellung des Fotografen Rafael Herlich zum Thema „Gesicht zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander“ im Zentralgebäude auf dem Campus Villingen-Schwenningen der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg.

Rafael Herlich wurde 1954 in Tel Aviv geboren und lebt seit 1975 in Frankfurt am Main. Bisher veröffentlichte er sechs Bildbände, unter anderen über Jüdisches Leben in Deutschland von heute. In seiner neuesten Ausstellung zeigt er aussagekräftige Portraits, auf denen Frauen, Männer und Kinder zu sehen sind, die frei von Vorurteilen, ihren persönlichen Beitrag für ein harmonisches gesellschaftliches Zusammenleben leisten, obwohl sie in ihren eigenen Lebenswelten Diskriminierung erfahren.

„Durch meine Arbeit möchte ich zeigen, dass Juden, Christen, Muslime sich gleichermaßen gegen den Hass stellen und zeigen: Gemeinsam sind wir stark“

Mit diesem Zitat möchte Herr Herlich eine Botschaft des Friedens senden.

Der an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg für Polizeigeschichte zuständige Dozent Andreas Beier von der Sozialwissenschaftlichen Fakultät erläutert zudem:

„Die Ausstellung kann in unruhiger werdenden Zeiten, in denen Sorgen, Nöte und Ängste der Menschen größer werden, auch dazu dienen, dass innegehalten werden kann, um Positives zu erkennen, so wie die Menschen auf den Portraits zeigen.“

Herr Beier ergänzt, dass sich „die gesellschaftliche Radikalisierung gegen Andersdenkende oder Minderheiten in vielen Bereichen intensiviert hat und der Polizei in ihrer Funktion als Mittler zwischen Staat und Gesellschaft eine wichtige Aufgabe zukommt, um die Schutzfunktion des Staates gewährleisten zu können.“

Finanziert wird die Ausstellungspräsentation von Herrn Rechtsanwalt Dr. Nikolaus Hensel aus Frankfurt am Main. Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg freut sich, dass sie die Ausstellung von Herrn Herlich präsentieren darf.

Am Dienstag, dem 3. Dezember 2024, 18:30 bis 20 Uhr, wird auch der Öffentlichkeit in Villingen-Schwenningen die Möglichkeit gegeben, die Ausstellung zu besichtigen.

Campus VSHfPolBW
Blick von hinten in die Halle in Richtung Bühne
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Frank Faras
Mittwoch, 23 Oktober 2024 / Published in Allgemein, Ausbildung, Herrenberg

23.10.2024 | Feierliche Vereidigung beim Ausbildungsstandort Herrenberg

In der Herrenberger Stadthalle wurde am heutigen Mittwoch, 23. Oktober 2024, der Einstellungsjahrgang 2024 des Ausbildungsstandorts Herrenberg vereidigt.

Insgesamt 220 junge angehende Polizeibeamtinnen und -beamte, aufgeteilt in exakt 50 % Männer und 50 % Frauen, die an den drei Einstellungsterminen im März, Juli und September dieses Jahres Ihre Ausbildung bei der Polizei Baden-Württemberg begonnen haben, leisteten in einer feierlichen Veranstaltung ihren Diensteid auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Landesverfassung Baden-Württemberg.

101 Auszubildende davon absolvieren ihre Ausbildung zum mittleren Polizeivollzugsdienst, 119 durchlaufen ihre Vorausbildung für die Laufbahn des gehobenen Polizeivollzugsdienstes, der nach neun Monaten ab April 2025 das sechssemestrige Bachelorstudium in Villingen-Schwenningen folgt.

Das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg unter der Leitung von Prof. Stefan Halder umrahmte die Vereidigungsfeier und sorgte für einen würdigen Rahmen. Bereits bei der Eröffnung des Programms wurden die Anwesenden in der vollbesetzten Stadthalle in festliche Stimmung versetzt.

Der Standortleiter, Kriminaldirektor Martin Rathgeb, begrüßte anschließend die Anwesenden. Unterstützt durch drei Auszubildende wurden dabei auch die Ehrengäste aus der Polizei und der Polizei willkommen geheißen. Er ging bereits zu diesem Zeitpunkt auf die Bedeutung der Veranstaltung ein und wies darauf hin, dass der Eid eine größere Bedeutung als ein Versprechen habe. Kein Einzelner kann sich dabei dahinter verstecken, denn es wird nicht heißen „wir schwören“, sondern „ich schwöre“. Der Eid bedeutet auch, die Demokratie zu verteidigen. Herr Rathgeb appellierte daher auch an die jungen Nachwuchspolizistinnen und -polizisten: „Werden Sie sich dieser Verantwortung bewusst!“

Aus dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg war Frau Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz vor Ort. Sie hielt eine Ansprache an die Angehörigen des Einstellungsjahrgangs 2024 in Herrenberg und dankte ihnen unter anderem dafür, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Sie sagte: „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der in seiner Vielfalt seinesgleichen sucht!“ und ergänzte, dass es daher garantiert nicht langweilig wird. Sie gab aber auch das Versprechen mit, dass die jungen Menschen fit gemacht werden für den Polizeiberuf. Die Polizei Baden-Württemberg leistet seit Jahren gute Arbeit und das mit einem im bundesweiten Vergleich kleinen Personalkörper gemessen an der Einwohnerzahl. Dank zollte sie auch den Angehörigen, die für die Auszubildenden ein Rückhalt sind.

Frau Dr. Hinz wünschte allen, dass sie am Ende der Karriere auch mit Freude auf ihre berufliche Laufbahn zurückblicken und sagen können, dass es ihnen eine Ehre war, dem Land zu dienen.

Nach einem weiteren Stück des Landespolizeiorchesters folgte ein Beitrag der Polizeiseelsorge, welche stellvertretend durch Polizeidekan Georg Hug vertreten war. Er ging auf den Begriff der Vereidigung ein und appellierte, den Eid konkret im Alltag umzusetzen. Die Polizei ist ein wichtiger Garant der Verfassungsordnung. Die Vereidigung ist ein Zeichen gegen die Angst, die in der Welt derzeit herrscht. Er zeigte auch auf, dass der Polizeiberuf nicht immer einfach ist, die Kolleginnen oder Kollegen aber zeigen werden, wie die einzelnen Situationen bewältigt werden können. Herr Hug appellierte: „Sehen Sie das schöne und das Gute in Ihrem Beruf und in der Welt.“ und schloss seinen Beitrag mit der Feststellung „Ihr Beruf ist wichtig und wertvoll, Sie sind wichtig und wertvoll!“ sowie den besten Wünschen für den weiteren Berufs- und Lebensweg.

Zwei Anwärterinnen und ein Anwärter sprachen anschließend noch einige Worte an die Anwesenden Kolleginnen und Kollegen, Ehrengäste und Angehörigen. Sie gingen auf Themen wie Teamarbeit, Werte und Leitbilder ein und äußerten ein Dankeschön für die bisherige Unterstützung sowie die erfahrene Wertschätzung an ihrem Ausbildungsstandort.

Danach folgte der Höhepunkt der Veranstaltung, nämlich die feierliche Abnahme des Diensteids. Dabei sprachen alle 220 Anwärterinnen und Anwärter die Worte laut nach, die ihnen Kriminaldirektor Martin Rathgeb vorlas. Anschließend spendeten die sichtlich stolzen Angehörigen viel Beifall.

Mit der Nationalhymne ging die gelungene Veranstaltung in der Herrenberger Stadthalle zu Ende. Das Landespolizeiorchester erntete nochmals verdienten und langanhaltenden Applaus für ihre ausgezeichneten Darbietungen.

AusbildungAusbildungsstandortFeierliche VereidigungHerrenbergInstitutsbereich Ausbildung HerrenbergPolizeiausbildungPolizeistudiumVereidigungVorausbildung
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Frank Faras
Montag, 07 Oktober 2024 / Published in Allgemein, Biberach

07.10.2024 | Veranstaltungshinweis: Konzert des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg in Biberach an der Riß

Alle Musikbegeisterten sind recht herzlich eingeladen. Karten gibt es online unter
www.kartenservice-biberach.de
oder bei den weiteren angegebenen Stellen.

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Frank Faras
Mittwoch, 02 Oktober 2024 / Published in Allgemein, Ausbildung, Biberach

02.10.2024 | Rückblick auf die Vereidigung in Biberach

Am gestrigen Dienstag, 01.10.2024, wurden über 350 Anwärterinnen und Anwärter des Einstellungsjahrgangs 2024 beim Institutsbereich Ausbildung Biberach im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung vereidigt.

177 davon begannen im Frühjahr und Herbst ihre Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst. Die weiteren 179 begannen im Sommer mit ihrer Vorausbildung für das sich anschließende Bachelorstudium am zentralen Studienstandort der Polizei Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen.

Das Konzept der letztjährigen Veranstaltung hatte sich bewährt, so dass auch in diesem Jahr die Vereidigung unter freiem Himmel im Biberacher Stadion stattfand. Auch wenn das Wetter nicht ganz an jenes im Vorjahr herankam, blieb es trocken bei recht angenehmen Temperaturen.

Als Leiter des Ausbildungsstandorts Biberach begrüßte Kriminaldirektor Christoph Moosmann alle Anwesenden mit ihren Angehörigen und die der Einladung gefolgten Ehrengäste. Er zeigte sich erfreut, auch den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg Thomas Strobl begrüßen zu können. Seinen besonderen Dank äußerte er auch gegenüber der Stadt Biberach für das zur Verfügung gestellte Stadion. Er zeigte sich außerdem zuversichtlich, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen am Standort in Biberach einen guten Grundstein für ihre weitere berufliche Zukunft legen werden, besonders dann, wenn sie im Team zusammenarbeiten.

Innenminister Strobl richtete im Anschluss das Wort an die Anwesenden. Er beschrieb die derzeitige Situation mit dem Begriff „War of talents“ und machte deutlich, dass die Polizei mit der Wirtschaft in Konkurrenz um die besten Köpfe steht. Der Fachkräftemangel macht sich laut dem Innenminister bei sämtlichen Gewerken bemerkbar. Umso wichtiger ist es, dass die seit 2016 andauernde größte Einstellungsoffensive in der Geschichte der Polizei Baden-Württemberg fortgeführt wird. In den vergangenen neu Jahren wurden mehr als 12.000 neue Polizistinnen und Polizisten eingestellt.
Er bescheinigte den Beamtinnen und Beamten in Ausbildung eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Nicht nur, weil die Polizei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert oder eine gute Pension zu bieten hat, sondern weil der Beruf der Polizeibeamtin und des Polizeibeamten Sinn macht – er ist eine sinnstiftende Tätigkeit, die sich lohnt und auch erfüllend ist.
Innenminister Strobl versicherte den Nachwuchskräften, dass sie auf ihn als zuständigen Minister zählen können, auch wenn es stürmisch werden sollte. Er stellte aber auch klar, dass es hier eine klare Grenze gibt: „Jede Art von Extremismus, Rassismus und Antisemitismus ist mit dem Polizeiberuf nicht vereinbar und hat auch keinen Platz bei der Polizei in Baden-Württemberg, weder auf dem Handy noch in den Köpfen!“
Zum Abschluss wünschte er ihnen, dass ihnen der Tag in guter Erinnerung bleiben werde.

Herr Erich Schäfer von der Polizeiseelsorge ging in seiner Ansprache darauf ein, dass er bei den vor ihm sitzenden jungen Menschen keine Furchtsamkeit feststellen konnte. Dies sei auch wichtig, denn einen furchtlosen Geist braucht es, um standzuhalten, durchzuhalten und sich durchzusetzen. Dies alles sind Attribute, die eine Polizistin bzw. ein Polizist braucht.
Er wünschte ihnen zudem viel Kraft bei der Verteidigung der Demokratie und der Würde des Menschen.
Der italienische Schriftsteller Umberto Eco stellte einst fest, dass der Faschismus im Menschen verankert ist. Daher ist die Freiheit nicht selbstverständlich und muss ständig verteidigt werden.

Den Akt der Vereidigung übernahm der Standortleiter, Herr Moosmann, und teste hierbei die Textsicherheit der Aspirantinnen und Aspiranten. Das Ergebnis: Bestanden.

Das vor Ort spielende Septett des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg sorgte mit einer schönen und modernen Songauswahl für einen würdigen Rahmen und eine gute Stimmung. Die nach der Vereidigung gespielte Nationalhymne beendete den festlichen Akt im Stadion.

Impressionen von der Vereidigung:

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